Ideen für die Stadt von morgen
Wie sehen lebenswerte Städte in Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der WAL-Schule während der Projektwoche „Zeig, was du kannst!“ – und verwandelten dafür die örtliche Festhalle in einen großen Working Space.

Projektwoche „Zeig, was du kannst“ 2026
Von Dienstag bis Freitag nach den Osterferien beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 in Dreierteams intensiv mit dem Thema Erfindungen und Nachhaltigkeit für die Zukunft. Im Fokus standen dabei die Kompetenzen des 21. Jahrhunderts sowie das Erkennen und Zeigen individueller Stärken im Sinne des neuen, verpflichtenden Projektes zur Demokratiebildung.
Zum Auftakt hielt die Klimamanagerin der Gemeinde, Frau Halupka, einen Vortrag, in dem sie die Bedeutung von Umweltschutz erklärte und die Nachhaltigkeitsziele vorstellte.
Anschließend wählten die Teilnehmenden ein Ziel aus, an dem sie während der Woche arbeiten wollten. Besonders im Fokus stand das Ziel „Nachhaltigkeit in Städten und Gemeinden“, das von den Schülerinnen und Schülern ausgewählt wurde. In Gruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen und Erfindungen, die das Leben in Städten und Gemeinden umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten sollen.

In der Projektfindungsphase konnte mit KI-Unterstützung gearbeitet werden. Dabei kamen die 30 neuen iPads der Schule erstmals zum Einsatz. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler dabei vom MakerMobil des LMZ. Dank der Betreuung eines FSJlers konnten die modernen Geräte, wie eine Stickmaschine, insgesamt sieben 3D-Drucker, ein Lasercutter, ein Plotter, sowie ein Podcast Studio von den Teams zur Umsetzung der Ideen genutzt werden.

Der organisatorische Rahmen und die Vorbereitung der beratenden KI-Umgebung wurde professionell von Lehrer Matthias Keldermann geleistet. Er prägt mit seiner konzeptionellen Arbeit an der WAL-Schule den MINT-Bereich und ist auch am Landesmedienzentrum (LMZ) in Karlsruhe tätig.
Ein Highlight war ein Interview mit dem Bürgermeister. Dabei ging es um sogenannte „grüne Inseln“ im Straßenverkehr – also Möglichkeiten, die Gemeinde trotz vieler Straßen lebenswerter und umweltfreundlicher zu machen.
Während der Woche entstanden viele kreative Projekte, zum Beispiel Konzepte für umweltfreundliche Verkehrsmittel, Aufladestationen, Fitnessparcours im Freien, Insektenhotels, energiesparende Gebäude oder innovative Müllverwertungssysteme.
Das Gewinnerteam entwickelte eine besonders beeindruckende Idee: eine Begrünung über der Straße, die für mehr Pflanzen, bessere Luft, Schatten und ein angenehmeres Stadtklima sorgen soll und gewann damit den neu ausgelobten Sutter-Preis.

Die Firma Sutter war einen ganzen Vormittag zu Gast, hielt einen Vortrag von ihrem Fach der Medizintechnik und motivierten gerade auch die Mädchen, sich mutig für Berufe im technischen Bereich zu interessieren.
Am Ende der Woche wurden die Ergebnisse präsentiert. Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll, welche tollen Projekt rund um das Thema Nachhaltigkeit entstanden sind und wie viele gute Ideen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden haben. Der Gemeinderat wird bei Gelegenheit sicher die Möglichkeit erhalten, das eine oder andere interessante Projekt genauer anzuschauen.

