Die WAL-Weihnachtskarte 2021 als Download

WEIH21 WAL 1

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Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Nach der erzwungenen Pause im letzten Schuljahr (die Schulen wurden ja Mitte Dezember geschlossen) fand in der vergangenen Woche wieder der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Der Veranstalter, die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, berichtet, dass an diesem seit Jahrzehnten bestehenden Wettbewerb etwa 7000 Schulen mit rund 600.000 Kindern teilnehmen.

Bereits seit November wurde im Deutsch-Unterricht der Wettbewerb auf Klassenebene vorbereitet. Dabei ging es um die Auswahl eines geeigneten Buches und einer zum Vorlesen geeigneten Textpassage. Anhand der Bewertungskriterien „Lesetechnik“ und „Interpretation“ übten die Schülerinnen und Schüler zum Beispiel ein angemessenes Tempo, eine sinngemäße Betonung und Varianten in der Stimmlage.

Anfang Dezember wurden dann die Klassensiegerinnen und –sieger ermittelt. In allen Klassen waren die Entscheidungen knapp, weil es viele gute Vorleserinnen und Vorleser gibt – aber nach den Wettbewerbsregeln musste es eine Entscheidung geben.

Klasse 6a:     Isabel Rudishauser

Klasse 6b:     Janis Lay

Klasse 6c:     Timon Schulz

Klasse 6d:     Aliah Thoma

Klasse 6e:     Mia Bühler

Klassensieger

Der Schulentscheid am 9. Dezember wurde wegen der Einschränkungen durch die Pandemie auf den Nachmittag verlegt, die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der fünf 6. Klassen waren als Zuhörer eingeladen. Die Vorlesezeit aus dem eigenen Buch betrug jeweils drei Minuten. Aus einem unbekannten Buch (Martin Muser: Kannawoniwasein! Manchmal muss man einfach verduften. Carlsen-Verlag) musste zwei Minuten vorgelesen werden.

In der Jury waren die Deutschlehrerinnen und –lehrer der 6. Klassen: Thomas Muffler (6a, 6c), Anne Seiberling (6d) und Carina Schlageter (6b). Dazu kamen Konrektorin Daniela Wolber und Annalena Ganter (Klasse 8c) – sie hatte den WAL-Wettbewerb vor zwei Jahren gewonnen.

Und natürlich war auch beim Schulentscheid die Entscheidung nicht einfach: Alle Klassensieger zeigten ein hohes Vorlese-Niveau! Letztendlich entschied sich die Jury für folgendes Ergebnis:

  1. Platz: Timon Schulz
  2. Platz: Aliah Thoma
  3. Platz: Isabel Rudishauser, Mia Bühler, Janis Lay

Timon Schulz wird nun die WAL-Schule beim Kreisentscheid im Februar in Kirchzarten vertreten.

Schulsieger

Workshops zum Programmieren: 3. Ausgabe der „Hackdays“:

„Schon vorbei? Können wir noch länger bleiben?“ – Das fragten Schülerinnen und Schüler der 8. Klassenstufe während der „Hackdays“, noch völlig vertieft in den Überlegungen, ob die WC-Ampel besser mit einer Lichtschranke oder einem
Bewegungsmelder ausgestattet werden soll oder wie eine zufällige Wiedergabe der aufmunternden Witze für die Grundschulkinder beim „WAL-Teddy“ programmiert werden kann.

Für die WAL-Schule haben Informatiklehrer Matthias Keldermann und Konrektorin Daniela Wolber bereits zum dritten Mal die „Hackdays“ organisiert. Teilnehmer an den dreitägigen Workshops – darunter ein Samstag - waren die 42 Achtklässler und Achtklässlerinnen, die bis zur 10. Klasse das Wahlfach Informatik belegt haben. Das Projekt „Hackdays“ der bundesweiten Organisation „Wissenschaft im Dialog“ ist inzwischen fester Bestandteil im Schulcurriculum des Wahlfachs Informatik.

Unterstützt und begleitet von vier Mentoren mit entsprechendem fachlichen Studien- oder Berufshintergrund, sowie einem großzügigen Materialangebot mit den unterschiedlichsten elektronischen Bauteilen, Sensoren und Platinen tüfteln die Jugendlichen in Kleingruppen an den selbst erarbeiteten Fragestellungen. Die Klaus Tschira Stiftung ist dabei bundesweiter Förderer und die Vector Stiftung ist Regionalförderer für Baden-Württemberg.

Klingel 

Die aktuelle Situation der Pandemie findet sich auch in den entstandenen Hacks wieder: So wurden beispielsweise eine Toiletten-Ampel und ein akustischer und optischer Abstandshalter entwickelt. Es gab aber auch einen automatischen Getränkespender und Flaschenöffner, einen „Distributive Bot“, der das Austeilen von Arbeitsmaterialien erleichtern soll, sowie eine digitale Meldeeinrichtung, damit nicht mehr die Hand gehoben werden muss.

Speziell für die jüngeren Kinder in der Grundschule hat eine Gruppe den „WAL-Teddy“ entwickelt, der auf Knopfdruck aufmunternde Witze erzählt. Potenzial zur Weiterentwicklung hat auch die „Sekretariats-Klingel“ mit einer von innen heraus steuerbaren Anzeige.

Experten

Am zweiten Tag wurde die Veranstaltung durch zwei Impulsvorträge bereichert: Alexander Ambs von der Firma SMP in Bötzingen und Moritz Gstädtner vom Autohaus Märtin in Bötzingen gaben Einblicke in ihren digital geprägten Berufsalltag. Die zahlreichen Fragen und anschließenden Gespräche zeugten vom großen Interesse der Schülerinnen und Schüler.

Nachdem bei der ersten Durchführung der „Hackdays“ 2019 ein großer Marktplatz mit zahlreichen Gästen der krönende Abschluss war, 2020 dann aufgrund der Pandemie die ganze Veranstaltung nur im Online-Format stattfinden durfte, war es in diesem Jahr von besonderer Bedeutung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass sie am Samstag die entstandenen Projekte wenigstens einem kleinen Kreis von Interessierten präsentieren durften. Nach vorheriger Anmeldung, 2G-Kontrolle und Einteilung in Gruppen für einen geführten Rundgang durch die Technikräume konnten sich Bürgermeister Dieter Schneckenburger zusammen mit Eltern und einigen Lehrerinnen und Lehrern von der beeindruckenden Vielfalt der entstandenen Projekte überzeugen.

Flaschenöffner

Das Tüfteln und Basteln ist nach diesen drei Tagen nicht beendet. Schon während des Arbeitsprozesses entstanden zahlreiche Ideen, wie die Hacks weiterentwickelt und verbessert werden können. Eine ideale Grundlage für das weitere zukunftsträchtige Lernen im Wahlfach Informatik.

Neue EDV-Ausstattung für 106.000 Euro

Die Umstellung auf Windows 10 hat es notwendig gemacht, die EDV-Ausstattung der WAL-Schule jetzt zu erneuern – auch wenn im Zuge des Medienentwicklungsplans der Schule in naher Zukunft weitere umfangreiche Maßnahmen geplant sind. Die erforderliche Pädagogische Musterlösung des Landes Baden-Württemberg, mit der in den beiden Computerräumen (jeweils 16 Arbeitsplätze) und im Schülernetz gearbeitet wird, war auf der alten Hardware nicht mehr zu installieren. Die 33 Monitore werden dagegen weiterverwendet.

Foto Übergabe

Aufwändig war die Installation der neuen Software für Windows 10. Neben den Arbeitsplätzen in den Computerräumen wurden damit auch die 70 Schüler-Leihgeräte aus dem Digitalpakt des Bundes aufgerüstet. Auch in Hinblick auf später wahrscheinliche Entscheidungen für Tablets als Endgeräte entschieden sich Schule und Gemeinde für zwei Tablet-Wagen, die nun die beiden Notebook-Wagen ersetzen und in den Unterrichtsräumen eingesetzt werden können. Beim Austausch der Server wurde schon eine spätere Erweiterung der EDV-Anlagen mitbedacht.

Austausch und Erneuerung wurden von der Netzwerk-Firma G&R während der Unterrichtszeiten vorgenommen, was zu Herausforderungen beim Stundenplan führte. Umso mehr zeigten sich Bürgermeister Dieter Schneckenburger und Schulleiter Bernd Friedrich sehr erfreut über den Abschluss der Arbeiten noch vor den Herbstferien. Sie dankten besonders Manfred Waizmann, bei der Gemeinde zuständig für den IT-Bereich, und Konrektorin Daniela Wolber und WAL-Netzwerkbetreuer Matthias Keldermann für die Steuerung des Projekts.

Mit Anerkennung aufgenommen wurde die neue EDV auch bei den 15 Zehntklässlern des Wahlpflichtfachs Informatik. Seit drei Jahren belegen sie das Fach freiwillig und zusätzlich zum Regelpensum. Sie werden im Juli 2022 der erste Jahrgang sein, der mit einem besonderen Zertifikat Informatik die WAL-Schule verlässt.

Einschulungsfeier für 38 Erstklässler

Mit einer angesichts der Corona-Bestimmungen reduzierten Einschulungsfeier wurden am letzten Samstag der Sommerferien 38 neue Erstklässler an der WAL-Schule begrüßt. In den beiden Klassen 1a und 1b konnten die Kinder zusammen mit allen anderen Schülerinnen und Schülern bereits am Montag ins neue Schuljahr starten.

Während es in Vor-Corona-Zeiten keine Einlassbeschränkungen in die Festhalle gab, waren in diesem Jahr nur die Eltern der Kinder zur Einschulungsfeier in der Festhalle zugelassen. Die Maskenpflicht wurde ausnahmslos befolgt – von Eltern wie von Kindern.

Schulleiter Bernd Friedrich begrüßte die Kinder und wollte zunächst wissen, was denn in den großen Schultüten sein könnte. Die Vermutungen der Kinder reichten von konkreten Süßigkeitsmarken über „Schulsachen“ bis zu „das ist ja eine Überraschung!“. Als Friedrich die beiden Klassenlehrerinnen – Nicole Hort (1a) und Nicole Mendler (1b) – vorstellte, hatte er noch eine Überraschung dabei: „Wenn ihr so tolle Schultüten habt, müssen eure Klassenlehrerinnen doch auch eine bekommen!“ Die Schultüte des Schulleiters für die Lehrerinnen war zwar deutlich kleiner, enthielt aber auch Überraschungen.

K1600 Klasse 1a Frau Hort

Den Dank für die sehr gute Zusammenarbeit der drei Bötzinger Kindergärten mit der WAL-Schule sprach Konrektorin Daniela Wolber aus. Die Leiter und Leiterinnen Maryons Shamshoee (Gemeindekindergarten), Silke Baumer (Evangelischer Kindergarten) und Mareijke Fichter (Katholischer Kindergarten) wurden von Kindern und Eltern mit großem Applaus begrüßt.

K1600 Klasse 1b Frau Mendler

Der musikalische Teil der Feier lief diesmal nur über Band, aber Musiklehrerin Hanna Heicke stand auf der Bühne und regte bei den beiden Liedern die Kinder erfolgreich zum Mitmachen und Bewegen an. Zuvor hatte Schulleiter Bernd Friedrich mit den Erstklässlern schon eine Maskenpause demonstriert und versichert: „Die wird es an euren Schultagen oft geben!“

Bei strahlendem Spätsommerwetter gelangen die ersten Klassenfotos auf der Schulhaustreppe gut, und auch in den Klassenzimmern konnten die Eltern, aufgeteilt in Kleinstgruppen, die Erinnerung an den Einschulungstag 2021 noch festhalten.