Erneute Auszeichnung für die WAL-Schule: MINT-freundliche Schule

Nach 2014 und 2017 erhielt die WAL-Schule erneut die Auszeichnung als „MINT-freundliche Schule“. Die Ehrung für die 86 in Baden-Württemberg ausgezeichneten Schulen erfolgte in diesem Jahr nicht in einer Präsenzveranstaltung in Stuttgart, sondern am 13. November virtuell in einer Videokonferenz aus Berlin.

In der Laudatio für die geehrten Schulen wurde betont, dass trotz Pandemiebedingungen die Qualitätsbedingungen bei den Bewerbungen nicht vereinfacht oder verwässert wurden. Der Bewerbungszeitraum war bereits im Frühjahr 2020. Bei der schulinternen kleinen Feier dankte Rektor Bernd Friedrich vor allem Konrektorin Daniela Wolber, die – unterstützt von Lehrer Matthias Keldermann – die umfassenden Bewerbungsunterlagen zusammenstellte und bearbeitete.

Die Besonderheit der WAL-Schule unter den ausgezeichneten Schulen liegt darin, dass sie als Verbundschule sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe besondere Lernangebote im Bereich von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik anbietet, die in Teilen aufeinander aufbauen. Mehrheitlich handelt es sich bei den ausgezeichneten Schulen aber um Gymnasien.

Legoroboter 2020

Besondere Pluspunkte beim neuerlichen Erfolg waren der Einsatz des Minicomputers „Calliope“ bereits in der Grundschule, die außergewöhnlich starke Akzeptanz des Wahlfachs Informatik ab Klassestufe 8, die Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum in Waldkirch (Sick-Stiftung), die Etablierung einer „Lego-Roboter“-Arbeitsgemeinschaft, die schulartübergreifende Teilnahme am Wettbewerb „Känguru der Mathematik“ und die Ausrichtung von „Hackdays“. Besonders anerkannt hat die Jury auch die vorhandene Nachhaltigkeit der MINT-Lernangebote an der WAL-Schule.

Bürgermeister Dieter Schneckenburger überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und des Gemeinderats. Neben vielen anderen Aspekten sei die erneute MINT-Auszeichnung ein weiteres starkes Argument für den Schulstandort Bötzingen.

Die erneute Auszeichnung gilt nun wieder für drei Jahre – bis 2023.

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